| 1897 |
|
Gründung der Käsereigenossenschaft Bremenried |
| 1903 |
|
Bau der Eisenbahn. Für 60 Pfg. übernahm Xaver Fink das Einspänner-Käsefuhrwerk Weiler Bahnhof. |
| 1904 |
|
Gottfried Rädler wurde zum Vorstand gewählt. |
| 1906 |
|
Käsereigebäude wurde außen gemalt. |
| 1910 |
|
Neue Milchwaage wurde angeschafft. |
| 1911 |
|
Molkewagen auf Gleisen angebaut. |
| 1912 |
|
Neuer Kessel, Kesselheizung und Rührwerk installiert. |
| 1914 |
|
In der Holzablage wurden 2 Sennenzimmer eingerichtet. |
| 1921 |
|
Der bisherige Milchkäufer Mayer will aus Altergründen abdanken. Mayer jun. rückt nach. |
| 1922 |
|
25-jähriges Jubiläum |
| 1923 |
|
Mit 20 Stimmen für und eine gegen wurde der Regiebetrieb geboren. 20 Millionen Mark als Darlehen waren erforderlich, auch die Mitglieder mussten mit Bargeld beistehen. |
| 1928 |
|
Eine unvermutet vorgenommene Milchschau hatte ein sehr gutes Resultat gezeigt. Bremenried war unter sämtlichen Sennereien an 4. Stelle. |
| 1929 |
|
Ein Käskeller soll gebaut werden. Kosten 90.000 RM. Staatszuschuss 30.000 RM sind gesichert. |
| 1931 |
|
Der Molkereiverband hat sich beschwert, dass der Käse sehr stark verbohrt wäre, für jedes Bohrloch gab es Abzug. Es wurde beschlossen, dem Käser den Bohrer zu entziehen. |
| 1932 |
|
Käselaib kostet im Handel zwischen 69 und 80 Mark. Kaum Deckung des Erzeugerpreises. Anlieferungsmenge 490.870 kg; das waren 62.000 kg weniger als im Vorjahr. Als Trinkmilch wurden 68.510 kg verkauft. |
| 1935 |
|
Die Sennerei Bremenried wurde als Käsereigenossenschaft eingetragen. |
| 1939 |
|
Käsemeister Deubel wurde zum Heeresdienst eingezogen. Untersenn Rist hat vorübergehend die Produktion übernommen. Noch im gleichen Jahr hat Meisterkäser Deufel den Betrieb übernommen. |
| 1943 |
|
Nach einer Mitteilung des Milch- und Fettwirtschaftsverbandes könnte an Hand einer Einladungskarte vom 11.06.43 die Schließung des Sennereibetriebes Bremenried erfolgen. Wenn die Schließung des Betriebes auch nur auf Kriegsdauer geplant ist, so ist eine Wiedereröffnung des selben nach dem Kriege nach den gegebenen Verhältnissen völlig ausgeschlossen. Aus diesem Grunde versammelten sich heute sämtliche Bauern der Genossenschaft, um gegen derartige Maßnahmen Stellung zu nehmen. Sie erklärten alle einstimmig und durch Unterschrift, dass sie einer Milchlieferung nach Weiler nicht zustimmen können. Nachdem sie sich in jahrelanger mühevoller Arbeit eine eigene schöne Verwertungsstelle geschaffen haben. Sie bitten deshalb den Milch- und Fettwirtschaftsverband, die Verwertung ihrer Milch in den bisherigen Betriebsräumen zu belassen. |
| 1945 |
|
Das Brennholz wurde zum Problem, da durch die Kriegsverhältnisse keine Lieferung von Kohlen möglich war. So musste jedes Mitglied mindestens 3 Ster Holz für die Käserei stellen. |
| 1947 |
|
50-jähriges Genossenschaftsbestehen, 25-jähriger Regiebetrieb. |
| 1949 |
|
Bodenbelag der Käserei, Feuerungsanlage erneuert. |
| 1950 |
|
Der Geschäftsanteil wurde auf 20 DM neu festgesetzt. |
| 1951 |
|
Anschaffung eines Butterfertigers und Renovierung des Käsereilokales. Siegerpreis bei der Wanderausstellung in Hamburg. |
| 1952 |
|
Es wurde ein Viehanhänger gekauft. Die Kündigungszeit von Mitgliedern wurde von 3 Monaten auf 2 Jahre festgesetzt. Siegespreis bei der Käseschau in München. |
| 1953 |
|
Josef Milz wurde als neuer Betriebsleiter eingestellt. |
| 1955 |
|
Anschluss an die Hochdruckwasserleitung Weiler. Käsepressentisch und Molkenpumpe erneuert. |
| 1956 |
|
Meisterkäser Ernst Lang übernahm am 01.05. die Betriebsleiterstelle. |
| 1957 |
|
Ab Juli wurde das Milchgeld über die Raiffeisenbank ausbezahlt und ein Liefervertragsabschluss für Käse und Butter mit der Fa. Hochland in Heimenkirch abgeschlossen. |
| 1958 |
|
Ehrenurkunden erhielten anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Genossenschaft Xaver Rädler für 28-jährige, Gebhard Fink für 27-jährige, Josef Reichart Altenburg für 27-jährige, Josef Reichart Hellers für 24-jährige und Hans Rädler für 23-jährige Tätigkeit im Verwaltungsrat der Käserei. |
| 1959 |
|
Wahlen zum Vorstand und Aufsichtsrat. Erforderlich waren 5 Wahlgänge. Vorstand wurde für den scheidenden Xaver Rädler Josef Wagus. Das Hochlandkäsewerk Heimenkirch bemühte sich um die Genossenschaftsmilch. Nach Abstimmung waren von 23 abgegebenen Stimmen 22 Stimmen für ein weiteres Regiekäsen. Ab 01.07.59 übernahm Anton Dorner die Stelle des Betriebsleiters. |
| 1960 |
|
Zentrifuge überholt. In Siebers einen 1.200-Liter-Kessel für 500 DM gekauft. |
| 1961 |
|
Drahtglasfenster für 415 DM eingebaut sowie Stahlkessel gekauft. |
| 1964 |
|
Der Lagerkeller wurde mit einem Kühlaggregat ausgestattet. |
| 1965 |
|
Neue Milchwaage wurde erforderlich. |
| 1967 |
|
Es wurde einer Ölfeuerung zugestimmt, welche die Fa. Schmelz für 52.000 DM installiert hat. Während des Umbaus wurde die Milch an die Fa. Hochland zur Verwertung weitergegeben. |
| 1974 |
|
Es wurden 5 Pfg. plus 8 % Mehrwertsteuer Sondernachzahlung zu Weihnachten genehmigt. |
| 1975 |
|
Anschaffung eines Hochdruckstahlers beschlossen. |
| 1978 |
|
Festliche Generalversammlung anlässlich des 80-jährigen Jubiläums im Gasthaus Kreuz in Weiler. |
| 1981 |
|
1. Januar - drei neue Mitglieder: Franz Fehr, Franz Sinz und Georg Gsell aus Altenburg. |
| 1984 |
|
25-jähriges Betriebsjubiläum und gleichzeitig Silberhochzeit des Käserehepaares Dorner wurde im Gasthaus Hirsch in Hagspiel mit allen Mitgliedern und Angehörigen gefeiert. Eine Neuanschaffung war Heizkessel mit Gasfeuerung. |
| 1987 |
|
Xaver Rädler kann auf 30-jährige Tätigkeit als Geschäftsführer zurückblicken. Ein Jahr später feierte der vorbildliche Geschäftsführer seinen 65. Geburtstag. |
| 1990 |
|
Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres hat Franz Fehr den langjährigen Geschäftsführer Xaver Rädler abgelöst. |
| 1991 |
|
Neues Mitglied: Friedrich Bundschuh, Au. |
| 1992 |
|
Das Dach des Käsereigebäudes wurde von den Fa. Gretler und Filser und viel Eigenleistung der Mitglieder erneuert. Die ehemalige Gemeinschaftsgefrieranlage wurde zum Käskeller umgebaut. Im Oktober 1992 wurde der neue Verkaufsraum eingeweiht. |
| 1994 |
|
Unfassbar für uns alle war der plötzliche Tod unseres Geschäftsführers Franz Fehr, Dez. 94. |
| 1995 |
|
Am 1. Januar wurde Plazidus Reichart neues Mitglied. Rosem. Künzel übernimmt das Amt des Geschäftsführers. Umbau der Gehilfenwohnung im Käsereigebäude. |
| 1996 |
|
Am 31. Dez. 1995 ging Betriebsleiter Anton Dorner in den wohlverdienten Ruhestand. Am 1. Januar 1996 übernahm Helmut Berkmann die Aufgaben unseres Betriebsleiters. Umbau Emmentalerkäskeller, Umbau Betriebsleiterwohnung. |
| 1997 |
|
Renovierung des Produktionsraumes und 100-Jahr-Feier. |